Ganz unserem Therapie-Ideal entsprechend, körpereigenes Potential zur Heilung zu suchen und zu fördern, haben sich in den letzten Jahren geeignete Therapieverfahren in der Sportorthopädie etabliert.
Das Therapiespektrum reicht von der frischen Verletzung bis hin zur ausgebrannten Arthrose (Gelenkverschleiss). Muskel-Bänder-Gelenkverletzungen, Meniskus und Arthrose werden bioregenerativ behandelt, auch die Wirbelsäule und deren Spinalnerven.
- PRP, platelet rich plasma (Blutplättchen reiches Plasma ist zentral wirksam im System der Blutgerinnung und Immunsystem)
- Biokine, Enzyme, Katalysatoren aus Flora und Fauna
- Stammzellen, autolog (körpereigen)
Es ist schwierig zu entscheiden, welche Therapie für Sie individuell die geeignete ist. Die Wahl hängt vom Alter der Verletzung und der vorherrschenden Entzündungsreaktion im Gewebe ab. Wir können Ihnen sicher die Qual der Wahl abnehmen, indem wir sie sehr genau und individuell behandeln.
Im Grunde wollen alle Therapieformen das Gleiche: enzymatisch immunologische Heilkaskaden aktivieren und verstärken, z.B. durch Wachstumsfaktoren, direkt oder indirekt (Prolo-Therapie, Biokine) ins verletzte Gewebe.
P R P : Hier scheint die Anzahl der an den Thrombozythen (Blutplättchen) haftenden Wachstumsfaktoren (growthfactor) Qualitäts entscheidend.
Ihnen wird Blut abgenommen. Aus diesem werden die Thrombozythen zentrifugiert und hoch konzentriert mit Gerinnungsaktivierung ins verletzte Gewebe injeziert.
Wir haben für Sie nach unseren Erfahrungen das beste Präparat in Anwendung.
Biokine:
Diese setzen wir erfolgreich bei Muskelverletzungen ein. Die Heilphase kann dadurch bedeutend (im Profisport) verkürzt werden. Auch Sehnen und Gelenkverletzungen profitieren.
Stammzelletherapie:
Sie ist bereits in vielen Ländern Europas etabliert. Unsere Therapieverfahren entsprechen den Anforderungen der schweizerischen Ethikkommission.
Wirkungsweise: Eine aus körpereigenem Gewebe (meist Fettgewebe) entnommene sogenannte pluripotente Stammzelle soll sich entsprechend seiner Umgebung, in die sie transplantiert wird, in eine komplett funktionstüchtige Zelle und weiter Zellstamm entwickeln. Somit entsteht aus einer «Fettstammzelle» eine autologe Knorpelzelle, bzw. ein ganzes neues Knorpelgewebe, im Knie zum Beispiel.